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Hochsaison für Kirschen

Jetzt läuft sie wieder auf Hochtouren – die Kirschernte. Über 500 Sorten der kugeligen roten Früchte gibt es weltweit, dabei gehört Deutschland mittlerweile zu den größten Anbaugebieten. Die Kirschen blühen je nach Sorte zu unterschiedlichen Zeiten und führen dementsprechend zu unterschiedlichen Erntezeiten. Daher erfolgt die Kirschernte in einer Zeitspanne von sieben Kirschenwochen, die etwa von Ende Mai bis Mitte August reicht.

 

Genussvoller Auftakt – die Süßkirschen

 

Natürlich lassen sich keine exakten Termine für die Kirschernte festlegen. Ob die Früchte reif sind, hängt letztendlich von der Witterung, vom Standort und vom Boden ab. In diesem Jahr hat sich zum Beispiel die Kirschernte in Deutschland aufgrund des nassen, kalten Frühjahrs verschoben, sodass die ersten heimischen Früchte erst seit etwa 2 Wochen erhältlich sind.

 

Den Anfang der sieben Kirscherntewochen machen die dunkelroten Süßkirschen. Die Süßkirsche besitzt große Früchte und ist bei Verbrauchern besonders beliebt. Daher ist sie auch die bevorzugte Art für Gartenbesitzer. Bezüglich der Form und des Fruchtfleischs unterscheidet man Knorpelkirschen und Herzkirschen. Letztere besitzen ein weiches Fruchtfleisch und die typische Herzform. Knorpelkirschen sind hingegen festfleischig und häufig etwas kleiner als die weichen Vertreter. Neben den tiefdunkelroten Sorten, deren Saft schon manche Hausfrau beim Waschen zur Verzweiflung gebracht hat, sind auch hellrote und gelbe Sorten ohne färbenden Saft erhältlich.

 

So schön wie die großen Früchte sind, so empfindlich zeigen sie sich bei Regen. Sind die Früchte erntereif und dementsprechend voller Saft, können Regenschauer zum Aufplatzen der Schale führen. Obstbauern spannen daher großflächige Schutzplanen oder Schirme über den reifen Früchten aus.

 

Saures Vergnügen ab Ende Juli

 

Neigt sich die Ernte der Süßkirschen dem Ende, steht die Ernte der Sauerkirschen an. Die Schattenmorelle ist die ertragsreichste Sauerkirschensorte und wird daher von Obstbauern bevorzugt. Außerdem wird die Schattenmorelle nicht besonders hoch und erleichtert somit die Ernte. Die Früchte sind tiefrot, fast schwarz und sehr saftig. Neben der auch als Strauch-Sauerkirsche bezeichneten Schattenmorelle gibt es die sogenannte Baum-Sauerkirsche, deren kultivierte Sorten sich in die  Unterarten Amarellen und Weichseln einteilen lassen. Sie sind in zahlreichen Farbabstufungen erhältlich.

 

Wie die süßen Verwandten, die zu Anfang der Kirschsaison reifen, benötigen auch die Sauerkirschen viel Sonne. Im Fruchtzucker unterscheiden sich die Arten kaum, der säuerliche Geschmack entsteht vielmehr durch den deutlich höheren Anteil an Fruchtsäure. Die Früchte der Sauerkirsche eignen sich daher hervorragend als Grundlage für Gelees, Konfitüren und Säfte. Dank der hohen Fruchtsäure reicht für die Konfitüren- und Geleeherstellung normaler Haushaltszucker.

 

Da die meisten Sauerkirschen für die Weiterverarbeitung vorgesehen sind, ist auch deren Ernte leichter. Während die Süßkirschen per Hand gepflückt werden, kommen bei den unempfindlichen Sauerkirschen oft Schüttelmaschinen zum Einsatz.

30.6.13 08:28
 


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