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Bäume als Wasserspeicher

Wer an einem heißen Sommertag einen Wald betritt, merkt es sofort: Die Luft ist deutlich kühler und feuchter. Das liegt nicht nur am vor der Sonne schützenden Blätterdach, sondern auch an der Fähigkeit von Bäumen, Wasser in riesigen Mengen speichern zu können.

 

In Deutschland fallen in einem Jahr durchschnittlich 500 bis 1.000 Millimeter Niederschlag. Der Regen fällt natürlich zunächst auf die Baumkronen. Dabei hängt es von den Baumarten, der Walddichte und dem Alter der Bäume ab, inwieweit die Oberfläche völlig mit Wasser benetzt ist. Nadelwälder benötigen hierfür mehr Niederschlag als Laubwälder. Die dichtere Fläche der Nadelbäume ist dafür verantwortlich, dass mindestens ein Drittel der Regenmenge wieder verdunstet und in die Atmosphäre zurückgeht, bei einem Laubbaum liegt der Wert, abhängig von der Dichte, bei einem Viertel.

 

Das übrige Wasser sickert in den Waldboden. Er wirkt wie ein Schwamm und kann sehr viel Wasser aufnehmen. Innerhalb des Bodens verteilt sich das Wasser über ein Hohlraumnetz. Es bleibt in Wurzelkanälen oder sammelt sich in der Humusschicht, die sich im Wurzelbereich der Bäume befindet. Dieser unterirdische Wasserspeicher ist demnach nicht mit einem Wasserbehälter vergleichbar. Das Regenwasser verteilt sich gleichmäßig, so dass alle Pflanzen darauf Zugriff haben. Jeder Baum holt sich aus dem Reservoir die Menge, die er zum Leben benötigt.

 

Um die Speicherkapazität besser nachvollziehen zu können, ist im folgenden ein Beispiel genannt:

 

Ein  Buchenwald mit einer Größe von einem Hektar und einem Bestand von etwa 200 Bäumen, die ein Alter von rund 120 Jahren besitzen, benötigt an einem Tag rund 40.000 Liter Wasser. Nach dem Transport über die Kapillaren des Stammes zu den Blättern verdunstet das Wasser über die Sonneneinstrahlung. Zusammengerechnet mit dem Wasser, das bereits auf dem Weg von der Baumkrone zum Waldboden verdampft, verdunsten über zwei Drittel des Niederschlags. Nur etwa ein Drittel des Niederschlags sickert in tiefere Regionen des Waldbodens, wo es in das Grundwasser übergeht.

24.4.13 14:22
 


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